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Reife Leistung bei der Reifenlagerung: Betonfertiggaragen bieten beste Bedingungen

Sie ist wieder da – die Zeit des Reifenwechselns. Doch wohin mit den Sommerreifen? Es ist zwar praktisch, das Wechseln und Einlagern komplett an die Werkstatt zu übergeben. Doch wer das genauso gut selbst in die Hand nehmen kann und in der eigenen Garage genügend Platz hat, kann sich das Geld sparen und tut seinen Reifen trotzdem etwas Gutes. Denn in Garagen herrschen meist gute Bedingungen für das empfindliche Reifengummi. Optimal für die Lagerung von Reifen eignen sich Betonfertiggaragen.

Ausgeglichenes Klima – wenig Luftfeuchtigkeit

Gummi altert durch den Einfluss von Licht, extremen Temperaturen und Feuchtigkeit besonders schnell. Schutz vor Lichteinfluss findet man wohl in jeder Garage – ein gutes Klima nicht immer. „Der Baustoff Beton hat eine hervorragende Ausgleichswirkung“, erklärt Martin Heimrich von der Fachvereinigung Betonfertiggaragen e. V., „er ermöglicht durch seine hohe Masse die Aufnahme und Speicherung von extremen Außentemperaturen sowie deren zeitversetzte Abgabe an die Umgebungsluft.“ Und wie sieht es mit der Feuchtigkeit aus? „Auch die Luftfeuchtigkeit im Innenraum einer Betonfertiggarage liegt bis zu zehn Prozent unter den Werten von gemauerten Garagen“, so Heimrich. Betonfertiggaragen sind also das ideale Reifenquartier.

Hohe Stabilität – geringe Kosten

Aber auch in anderen Bereichen punktet die Betonfertiggarage gegenüber der gemauerten Variante: Der feste Stahlbeton sorgt für höchste Stabilität und Langlebigkeit, gleichzeitig aber auch – bei identischen Außenmaßen – für mehr Innenraum dank schlankerer Wände. Hinzu kommt, dass Betonfertiggaragen aufgrund ihrer industriellen Herstellung einen großen Preisvorteil gegenüber gemauerten haben. Und das bei einem wesentlich geringeren Koordinationsaufwand von nur einem Gewerk statt 13 verschiedener.

10 Tipps für die Reifeneinlagerung

Wenn die Rahmenbedingungen für die Reifeneinlagerung passen, sind noch ein paar Vorkehrungen zu treffen, damit man möglichst lange etwas von seinen Reifen hat und sie im Frühjahr wieder sofort einsetzbar sind:

  1. Reifen und Felgen gründlich reinigen
  2. Eventuelle Fremdkörper aus dem Profil entfernen
  3. Prüfen, ob die Reifen unversehrt sind
  4. Nachsehen, ob noch genügend Profiltiefe vorhanden ist (mindestens 1,6 mm Restprofil sind gesetzlich vorgeschrieben)
  5. Die Position der Reifen mit Kreide auf dem Gummi notieren – für ein schnelleres Aufziehen im Frühjahr
  6. Sicherstellen, dass die Reifen an ihrem Lagerplatz nicht mit Benzin, Öl oder Lösungsmitteln in Kontakt kommen
  7. Reifen ohne Felgen stehend lagern und regelmäßig ein wenig drehen
  8. Kompletträder liegend übereinander lagern oder auf einem Felgenbaum
  9. Für Betonfertiggaragen gibt es sogar spezielle platzsparende Haltungen, z. B. Hängesysteme für die Garagenwand.
  10. Den Luftdruck um 0,5 bar erhöhen, da die Reifen während der Lagerungszeit kontinuierlich an Druck verlieren

Was Betonfertiggaragen sonst noch zu bieten haben, können Interessierte interaktiv auf dem iPad erfahren – mit der Garagen-App „FB Magazin“ der Fachvereinigung Betonfertiggaragen e. V., die als Gratisdownload im App Store erhältlich ist.