Bei Eigenheim und Energiekosten aufs Sparen bauen: mit der Betonfertiggarage

Wer ein Haus baut, steht vor vielen Entscheidungen, besonders wenn es um die Wahl der Baumaterialien geht. Oft wird die Garage zusammen mit dem Wohnhaus Stein auf Stein gebaut. Doch an der Stelle kann man eine Menge Kosten und Aufwand sparen, wenn man sich stattdessen für eine Betonfertiggarage entscheidet. Und wer, gerade im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen der Gas- und Ölsituation, auf erneuerbare Energien und mehr Unabhängigkeit bauen möchte, hat mit der Betonfertiggarage die optimale Basis für eine Solarthermieanlage. Hier die wesentlichen Einsparungsmöglichkeiten auf einen Blick:

  1. Niedrige Produktionskosten
    Während die gemauerte Garage in aufwändiger und kostenintensiver Handarbeit entsteht, wird die Betonfertiggarage allein schon durch die Verwendung modernster Schalungsanlagen wesentlich günstiger produziert. Zudem ist es den Herstellerfirmen möglich, durch den Einkauf größerer Mengen Preisvorteile zu erzielen, die sie an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben.
  1. Geringer Koordinationsaufwand
    Beim konventionellen Bau einer Garage sind bis zu 13 Gewerke involviert und müssen koordiniert werden, was ebenfalls viel Zeit und Geld kostet. Hier kann es außerdem zu Problemen an den Schnittstellen kommen, gerade in Gewährleistungsfällen. Die Betonfertiggarage wird hingegen mit nur einem einzigen Ansprechpartner umgesetzt. Das bedeutet minimalen Koordinationsaufwand und weniger Kosten.
  1. Einfache und schnelle Aufstellung
    Für die Fertigstellung einer gemauerten Garage müssen zahlreiche Teile einzeln angeliefert und verbaut werden, während die Betonfertiggarage oft schon innerhalb von nur einer Stunde aufgestellt werden kann. Dann ist auch bereits komplett ausgestattet. Übrigens ist sie genauso schnell auch jederzeit wieder versetzbar, ob nun innerhalb des Grundstücks oder gar im Falle eines Umzugs an eine andere Adresse.
  1. Reduzierte Energiekosten
    Mit Solarthermieanlagen können erneuerbare Energien für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung genutzt und so der Verbrauch von Heizenergie gesenkt werden. Die Installation im Gebäudebestand wird aktuell im Rahmen der 2021 eingeführten „Bundesförderung für effiziente Gebäude” (BEG) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit 30 % der Investitionskosten gefördert, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Betonfertiggaragen sind auf eine Dachlast von mindestens 1,5 kN/qm ausgelegt, so dass das Dach für die Installation einer Solarthermieanlage sehr gut geeignet ist. Auf Anforderung kann die Dachlast aber auch erhöht werden. Bei einem Flach- oder Kubusdach ist eine Unterkonstruktion möglich, auf der die Module im günstigsten Winkel montiert werden können.

„In all diesen Punkten, aber auch noch in vielen weiteren wie Brandschutz, Stabilität, Langlebigkeit, Maßflexibilität und Raumklima ist die Betonfertiggarage einfach die beste Wahl“, erklärt Matthäus Moser von der Fachvereinigung Betonfertiggaragen. „Gerne stehen unsere Mitgliedsfirmen ihren Kundinnen und Kunden bei der Planung ihres Bauvorhabens mit Rat und Tat zur Seite.“

 

Weil in der Betonfertiggarage Geschichte parkt – 5 historische Garagen-Stories

Wie entstand eigentlich die Betonfertiggarage? Dass die Antwort auf diese Frage untrennbar mit der Geschichte der Garage im Allgemeinen verbunden und diese wiederum eng mit der Entwicklungsgeschichte des Autos verknüpft ist, wird Sie jetzt nicht vor Verwunderung „Potzblitz!“ rufen lassen. Aber warten Sie ab – wir haben 5 historische Stories rund um Autos und Garagen recherchiert, die Sie vielleicht noch nicht kannten.

Parken, Planschen, Philosophieren – die Prunk-Garagen der Jahrhundertwende.

Die ersten Garagen entstanden bereits vor der Jahrhundertwende und waren häufig aufwändig entworfene Prunkbauten. Ein besonders beeindruckendes Beispiel für den Luxus privater Garagengebäude jener Zeit ist das 1907 fertiggestellte Automobil-Haus Reiner in München von Architekt Carl Bauer-Ulm. In dieser neben der Villa des Automobileigentümers gelegenen Luxusgarage war Platz für vier große Automobile. Doch das ist noch nicht einmal das Beeindruckende an seinem Bau: Die Garage umfasst Auto-Einstellhalle, Werkstatt, Benzinlager und Waschplatz sowie Herren-, Spiel- und Damenzimmer, eine Bibliothek, eine Kegelbahn und ein dazugehöriges Schwimmbad.

Bertha Benz schickte Carl zum Zocken in die Garage.

Selbstverständlich hatte auch Carl Benz, der Erfinder des ersten praxistauglichen Automobils, eine besondere Garage: Er plante und errichtete ein spezielles Gebäude, das einem Wehrturm ähnelte. Im Erdgeschoss befand sich der Abstellplatz für das Auto. Im oberen Stockwerk richtete er sich ein Studierzimmer ein. Und was studierte Herr Benz dort? Nun, häufig das Blatt auf seiner Hand. Und das ist das besonders Interessante an dieser Garagen-Geschichte, denn es heißt, Benz sei privat ein leidenschaftlicher Kartenspieler gewesen und hätte oft mit seinen zwei Söhnen „gezockt“. Da das seiner Frau Bertha gar nicht gefiel und sie es im Haus nicht duldete, verzog sich die Herren-Runde in die Garage, während Bertha für Ordnung im Haus sorgte – oder aber selbst unterwegs war.

„Einmal Aspirin und eine Tankfüllung, bitte.“

Was haben Apotheken und Tankstellen gemeinsam? Richtig, Benzin! Als die ersten Autos gebaut wurden, gab es Benzin und andere Treibstoffe wie Petroleum nur in der Apotheke. Als Behältnisse dienten zum Beispiel Milchkannen oder Flaschen. Als erste „Tankstelle“ der Welt wird deshalb die Stadt-Apotheke in Wiesloch genannt, wo auch Bertha Benz bei ihrer legendären Automobil-Überlandfahrt Anfang August 1888 von Mannheim nach Pforzheim das notwendige Leichtbenzin erwarb.

Mein Haus, mein Auto, meine Garage – das Garagenglück der 50er.

Kleiner Zeitsprung in die fünfziger Jahre: Auch wenn Autos inzwischen auch von „einfachen“ Arbeitenden und Angestellten finanziert werden konnten, so waren sie doch immer noch ein Luxusgut. Viele Menschen steckten ihre gesamten Ersparnisse in einen Neuwagen und somit musste dieser nicht nur möglichst lange halten, sondern so lange wie möglich schön und repräsentativ bleiben. Vor allem nach den traumatisierenden Kriegsjahren bekam das eigene Auto eine besondere Bedeutung für Familien in Deutschland. Autos wurden gehegt und gepflegt, wurden zur Freizeitbeschäftigung und vor allem zum Symbol für Status, Wohlstand und Sicherheit. Sie wurden gewaschen und poliert – und dann wollte man sie natürlich nicht am Straßenrand stehen lassen, sondern das gute Stück in Sicherheit wissen. Besonders interessant: Garagen wurden ab den 50ern bei der Planung eines Hauses mit einkalkuliert – auch dann, wenn die Hausbauenden noch gar kein Auto besaßen. Da wir hier von individuell gemauerten Garagen sprechen, haben sich genau diese Leute zehn Jahre später wohl etwas geärgert … Mehr dazu in unserer letzten Garagen-Story.

Swinging Sixties und boomende Betonfertiggaragen

Ein Jahrzehnt weiter war man auch in Sachen Haus- und Garagenbau fortgeschrittener. Gemauerte Garagen waren mit Aufwänden und Kosten verbunden. „Gibt es da nicht etwas Klügeres und Kostengünstigeres?“, fragte man sich. Und hier kommt die Betonfertiggarage ins Spiel: Mitte der sechziger Jahre wurde nicht nur das Prinzip der Fertighäuser entwickelt, sondern auch die dazu gehörenden Fertiggaragen. Und Stahlbeton etablierte sich als das beste Material. Ab jetzt revolutionierte sich das Garagen-Geschäft. Auch Besitzer von massiv gebauten Häusern, die bis dahin noch keine eigene Garage hatten, griffen gerne nachträglich auf Betonfertiggaragen zurück – ein Happy End dank Betonfertiggaragen und gleichermaßen der Beginn vieler zukünftiger Garagen-Geschichten.