Fertiggaragen aus Beton.

Der Beton, aus dem die Betonfertiggaragen hergestellt werden, besteht aus den Naturprodukten Kies, Sand, Wasser und Zement. Der enthaltene Zement und das zugegebene Wasser härten bei der Herstellung in einem chemischen Prozess zum hochfesten Zementstein aus, der die anderen „Zuschlagstoffe“ mit einbindet. Je mehr Zement in der jeweiligen Mischung enthalten ist, umso belastbarer ist dabei der Beton.

Betonfertiggaragen werden ausschließlich aus dem besonders hochwertigen Beton der Festigkeitsklasse C30/37 hergestellt. Zum Vergleich: Der Beton der meisten Einzelhausfundamente fällt in eine deutlich niedrigere Festigkeitsklasse!

Belastbar und flexibel.

Betonfertiggaragen werden aus Beton und einer so genannten Bewehrung hergestellt. Durch diese Kombination unterschiedlicher Materialien entsteht ein Verbundwerkstoff, der einerseits hoch belastbar und zugleich äußerst variabel in der Formgebung ist.

Beton ist haltbar, langlebig, variabel und aus natürlichen Rohstoffen hergestellt.

Beton Fertiggarage

Hält und hält und hält…

Beton ist ein besonders dauerhaltbarer Baustoff. Kein Wunder, dass heute noch Betonfertiggaragen aus den allerersten Herstellungsserien „in Betrieb“ sind. Zusatzvorteil: Wenn eine Garage nach Jahrzehnten intensiver Nutzung doch einmal etwas „Patina“ angesetzt hat, lässt Sie sich meist relativ kostengünstig wieder auf Vordermann bringen.

Detailinfos zur Technik der Betonfertiggaragen entnehmen Sie bitte der „Richtlinie für die technische Ausführung von Betonfertiggaragen“, die Sie als Download in der Sidebar finden.

Stahl übernimmt auftretende Zugkräfte.

Während der Beton die auftretenden Druckkräfte bei einer Betonfertiggarage aufnimmt und den enthaltenen Stahl zudem vor aggressivem Sauerstoff schützt, fängt die so genannte Bewehrung die Zugkräfte auf.

Durch diese Kombination unterschiedlicher physikalischer Fähigkeiten hält die Betonfertiggarage selbst extremen Belastungen stand.

Formen nach Maß.

Grundsätzlich lässt sich Beton in nahezu jede Form bringen, solange er noch nicht „abgebunden“ hat. Das machen sich die Betonfertiggaragenhersteller zunutze, um Garagen in unterschiedlichsten Größen und Formen herzustellen.

Sobald die passenden Schalungsteile vorhanden sind, kann auch eine entsprechende Garage hergestellt werden!

Beton – bewährt seit mehr als 2000 Jahren.

Beton hat eine Jahrtausende alte Tradition. Das Kolosseum oder das Pantheon in Rom beispielsweise hätten ohne die Verwendung „römischen Betons“ so nie realisiert werden können. „Opus caementitium“ bezeichneten die römischen Baumeister ihren Vorläufer des heutigen Betons, ein Begriff der sich aus den Wörtern „opus“ (Werk, Bauwerk, Bauverfahren) und „caementitium“ (von caementum: Bruchstein, Mauerstein, Zuschlagstoff; Ursprung für unser heutiges Wort Zement) zusammensetzt.

Das „Caementum“ wurde von ihnen mit „materia“ bzw. „mortar“ (Mörtel) gemischt und veränderte sich dann in einen äußerst druckfesten „Kunststein“, der der Witterung in vielen Fällen bis heute Stand hält.

Die Technik des „Armierens“ ist im Vergleich zum Beton deutlich jünger. Sie geht auf den französischen Gärtner Joseph Monier zurück , der es 1867 endgültig leid war, dass seine Pflanzkübel immer wieder zerbrachen, wenn er sie mit Erde befüllte. Er verstärkte sie also mit Eisendrähten, die er in den Beton mit eingoss.

Als Vorbild für diese Idee dienten ihm übrigens Pflanzen, denen er die Stabilisierung mittels Fasern- und Rippeneinschlüssen „abschaute“.