BFG_PR-Text_170306

Tierisch gefährlich: Fahrzeugschäden durch Marder – fünf hilfreiche Tipps

Gerade im Frühjahr muss man damit rechnen, dass das eigene Auto unliebsame Bekanntschaft mit Mardern macht. Sie dringen in den Motorraum ein und zerbeißen Gummi- und weiche Kunststoffteile. Warum tun sie das und wie kann man das Innenleben seines Autos vor ihnen schützen?

Jedes Jahr werden mehrere Hunderttausend Fahrzeuge durch Steinmarder beschädigt. Gerade im Frühjahr während der Revierkämpfe suchen die Tiere Unterschlupf  in den Motorräumen freiparkender Autos. Wenn sie ihr Revier verteidigen müssen, kommt es zu Beißattacken, denen Bauteile wie Achsmanschetten, Zündkabel, Kühlwasserschläuche, Faltenbälge, Stromleitungen und Isoliermatten zum Opfer fallen können. Oft bleiben solche Schäden aber zunächst unbemerkt, was im schlimmsten Fall gefährlich werden kann. Zum Beispiel, wenn defekte Zündkabel den Motorlauf beeinträchtigen oder undichte Kühlwasserschläuche eine Überhitzung des Motors zur Folge haben. Übrigens: Marderschäden werden nicht durch alle Kfz-Versicherungen abgedeckt.

Maßnahmen gegen Marderbisse

Aber welche Maßnahmen kann man ergreifen, um Marderbisse zu vermeiden? Hier fünf hilfreiche Tipps:

  1. Wenn es bereits Marderschäden in der Nähe gegeben hat oder Marderspuren am Wagen erkennbar sind, hilft eine Motorwäsche, um eventuelle Duftspuren zu entfernen. Denn auf ein bereits markiertes Revier reagieren Rivalen aggressiv und beißwütig. Aus diesem Grund sind übrigens auch solche Fahrzeuge besonders gefährdet, die oft den Standort wechseln.
  2. Zündkabel mit geschlitztem Wellrohr aus Hartkunststoff ummanteln lassen, da kommen die kleinen, spitzen Marderzähne nicht durch.
  3. Es gibt Geräte, die mit Ultraschall oder leichtem Elektroschock wie bei einer Weidezaunanlage arbeiten und die man im Motorraum einbauen kann. Hier ist aber zu empfehlen, sich vorher über die Leistungen des jeweiligen Gerätes genau zu informieren und fachkundig beraten zu lassen.
  4. Einige Fahrzeughersteller bieten die Möglichkeit einer Abschottung des Motorraums an, so dass Marder hier gar nicht mehr eindringen können.
  5. Generell gilt: möglichst nicht über längere Zeit im Freien parken! Garagenparker sind hier natürlich am besten dran.

Gut geschützt in der Betonfertiggarage

Optimal vor Übergriffen – ob durch vier- oder zweibeinige Marder – geschützt ist das Auto, wenn man es regelmäßig in der Garage abstellt. Noch besser: in der Betonfertiggarage. Schließlich hat sie eine ganze Reihe an Vorteilen gegenüber einer gemauerten Garage: „Der feste Stahlbeton sorgt für höchste Stabilität und Langlebigkeit, gleichzeitig aber auch für maximale Form- und Maßflexibilität“, so Martin Heimrich von der Fachvereinigung Betonfertiggaragen e. V., „bei identischen Außenmaßen bietet die Betonfertiggarage mehr Innenraum als die gemauerte – dank schlankerer Wände. Darüber hinaus bekommt man sie zu einem deutlich geringeren Kaufpreis aufgrund der industriellen Herstellung. Und mit einem wesentlich geringeren Koordinationsaufwand von nur einem Gewerk statt bis zu 13 verschiedener.“

Was Betonfertiggaragen sonst noch zu bieten haben, können Interessierte interaktiv auf dem iPad erfahren – mit der Garagen-App „FB Magazin“ der Fachvereinigung Betonfertiggaragen e. V., die als Gratisdownload im App Store erhältlich ist.