Bewährter Baustoff: bewehrter Beton

Seine Geschichte ist so lang wie seine Haltbarkeit: Beton. Seit mehr als 2000 Jahren wird er schon als Baustoff verwendet und war sogar am Bau des Kolosseums maßgeblich beteiligt. Mit der etwas jüngeren Technik der Bewehrung wurde er noch stabiler und langlebiger gemacht und hält sowohl der Witterung als auch der Verwitterung stand – und erst recht dem Vergleich mit anderen Baustoffen. Kein Wunder, dass aus ihm die stabilste Garage der Welt gemacht wird: die Betonfertiggarage.

Beton und Bewehrung: zwei starke Ideen, die zusammen Geschichte schrieben
Was hätten die Baumeister im alten Rom bloß ohne „Opus caementitium“ gemacht? So bezeichneten sie den Vorläufer des heutigen Betons, eine Zusammensetzung aus „opus“ für „Werk, Bauwerk, Bauverfahren“ und „caementitium“, abgeleitet von „caementum“ für „Bruchstein, Mauerstein, Zuschlagstoff“ und Ursprung des Wortes „Zement“. Sie mischten das „Caementum“ mit Mörtel und verwandelten es so in einen äußerst druckfesten Kunststein, der der Witterung bis heute trotzt. Und wer kam auf die Idee mit der Bewehrung? Das war der französische Gärtner Joseph Monier, der es 1867 endgültig leid war, dass seine Pflanzkübel immer wieder zerbrachen, wenn er sie mit Erde befüllte. Er verstärkte sie also mit Eisendrähten, die er in den Beton mit eingoss.

In die Betonfertiggarage geschaut: die Zusammensetzung des Baustoffs
Der Beton, aus dem die Betonfertiggaragen hergestellt werden, besteht aus den Naturprodukten Kies, Sand, Wasser und Zement. Der enthaltene Zement und das zugegebene Wasser härten bei der Herstellung in einem chemischen Prozess zum hochfesten Zementstein aus, der die anderen „Zuschlagstoffe“ mit einbindet. Anteil und Art des Zements in der jeweiligen Mischung bestimmen die Belastbarkeit des Betons. Betonfertiggaragen werden ausschließlich aus dem besonders hochwertigen Beton der Festigkeitsklasse C30/37 hergestellt. Kombiniert mit einer Bewehrung entsteht ein Verbundwerkstoff, der enorm belastbar ist: Während der Beton die auftretenden Druckkräfte bei einer Betonfertiggarage aufnimmt und den enthaltenen Stahl zudem vor Korrosion schützt, fängt die Bewehrung die Zugkräfte auf. Durch diese Kombination unterschiedlicher physikalischer Fähigkeiten hält die Betonfertiggarage sogar extreme Belastungen aus.

Garagenbaustoffe im Vergleich: Betonfertiggarage behauptet sich
Die klassische Garage wird Stein auf Stein gebaut. Das ist zwar stabil, aber auch sehr kosten- und zeitintensiv. Wer sich nach einer Alternative umschaut, wird u. a. auf angebliche Qualitätsgaragen zu Schnäppchenkonditionen stoßen. Doch dabei handelt es sich oft um Blechgaragen, deren Werkstoffqualität nur wenig Stabilität und Haltbarkeit liefert. Eine günstige, aber gleichzeitig hochstabile, schnelle und formflexible Variante ist die Betonfertiggarage. „Betonfertiggaragen haben aufgrund ihrer industriellen Herstellung einen großen Preisvorteil
gegenüber gemauerten“, so Matthäus Moser von der Fachvereinigung Betonfertiggaragen e. V., „gleichzeitig ist der Koordinationsaufwand denkbar gering, da man statt 13 Gewerken nur eines hat. Die Betonfertiggarage wird in kürzester Zeit aufgestellt – meist innerhalb nur einer Stunde – und sie hält ein Leben lang.“